Der katholische Kirchentag 2000

Erschienen am 12. Juni 2013 in Jahr 2000

Oliver Rathke

 

Am 31.05.2000 brachen Florian, Katrin und ich, natürlich in Kluft und schwer bepackt, zum Katholikentag in Hamburg auf! Aber anders als die vielen Besucher die ebenfalls Richtung Norden unterwegs waren fuhren wir nicht zu unserem Vergnügen, sondern als freiwillige Helfer mit!

Obwohl was heißt nicht zu unserem Vergnügen? Schon im Zug, als wir zwischen den Fahrädern im Gepäckabteil Platz genommen hatten (der Zug war brechend voll) und anfingen unseren Proviant auszupacken war es gar nicht mal so unlustig! Und spätestens als Florian einen Aufnäher auf seine Jacke nähte hatten wir die Lacher auf unsere Seite!
Endlich in Hamburg angekommen trafen wir uns mit unserer Truppe – weiteren Pfadfindern aus Do.-Hörde und aus Paderborn, mit denen wir dieses Wochenende verbringen sollten. Dann bezogen wir Quartier in einer am Messegelände gelegenen Schule! Danach besichtigten wie unseren „Einsatzort“ und waren sofort begeistert: Wir waren für die Hauptbühne eingeteilt!!! Das bedeutete Bühnenauf- und -abbau, sowie Liederheftchen verteilen, Sicherheitsdienst hinter der Bühne… Also im großen und ganzen eine nette Aufgabe!
Unsere erste Schicht sollte am nächsten Tag um acht Uhr beginnen. Also hieß es jetzt erst mal: Hamburg wir kommen!
Aber ganz so viel haben wir dann diese Nacht doch nicht mehr gesehen! Es war schon spät, wir waren alle schon ziemlich müde und mussten am nächsten Tag früh raus!
Die nächsten Tage verbrachten wir mit schon genannten Tätigkeiten. Zwischendurch besichtigten wir Hamburg, denn wir hatten zum Glück Olli dabei (aus Paderborn) und einen besseren Stadtführer hätten wir uns nicht wünschen können! (Danke Olli : ) )
Abend waren wir dann meist bis spät in der Nacht unterwegs und ich muss sagen Hamburg ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Ich würde jedem empfehlen bei Gelegenheit mal als Helfer bei so einer Aktion mitzumachen! Es lohnt sich!
Wir haben super viel erlebt und massig viele neue Leute kennengelernt und natürlich, was man nicht vergessen sollte wenn man an so einer Aktion teilnimmt, auch viel gearbeitet.
Ich muss sagen, als ich Sonntags nach Hause gekommen bin hätte ich drei Tage durchschlafen können!
Morgens um acht aufstehen, den ganzen Tag auf den Beinen und erst spät in der Nacht wieder im Bett – das schlaucht! Aber ich möchte es nicht missen!!!!!
Svenja

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